Finals Week fordert Gruppen von Schülern heraus, einen Spießrutenlauf schulischer Prüfungen zu bestehen, ohne auch nur eine einzige Schulbuchseite gelernt zu haben. Entwickelt von DESTINYbit und veröffentlicht von Pretty Soon, dreht sich das Spiel voll und ganz um kooperatives Stealth-Gameplay und akademisches Fehlverhalten. Die Spieler müssen Prüfungslösungen stehlen, verbotene Gegenstände durch den Raum werfen und den Geräuschpegel niedrig halten, um es bis zum Abschluss zu schaffen.
Da das Spiel ein Schicksalsgemeinschafts-Bewertungssystem (Shared-Fate) nutzt, hängt der Erfolg von der Teamkoordination ab. Bei jeder Prüfung muss die gesamte Gruppe einen Mindestnotendurchschnitt erreichen, wie etwa eine 4 oder 3- abhängig vom Fach. Sammelt ein Spieler zu viele Verstöße an oder zieht den Klassendurchschnitt in den Keller, fällt die gesamte Gruppe gemeinsam durch.
Prüfungsregeln und Erkennung im Klassenzimmer
Um eine Prüfungseinheit zu überstehen, muss man die von der Lehrkraft durchgesetzten Grenzen verstehen. Vor Beginn jeder Prüfung müssen sich die Schüler in die Anwesenheitsliste eintragen und ihre Plätze einnehmen, bevor der Countdown abläuft. Wer nicht rechtzeitig einen Schreibtisch wählt, wird vom Spiel per Zufallsprinzip platziert, was koordinierte Sichtachsen durchkreuzt.
Die Lehrkraft patrouilliert aktiv durch die Tischreihen, achtet auf verdächtige Geräusche und bestraft unbefugte Bewegungen. Die offiziellen Klassenregeln untersagen folgende Handlungen:
- Das unbefugte Verlassen des zugewiesenen Platzes
- Sprechen und Kommunizieren mit anderen Mitschülern
- Das Werfen von physischen Gegenständen über Tische hinweg
- Das Konsultieren nicht zugelassener Nachschlagewerke oder Notizen
Die Lehrkraft überwacht den Lärm im Klassenzimmer direkt über die Mikrofone der Spieler. Zu lautes Sprechen oder offene Mikrofone ohne sauber eingestellte Schwellenwerte lassen die Argwohnsanzeige der Lehrkraft in die Höhe schnellen, färben die Warnanzeige rot und führen zu einer sofortigen Rüge.
Das Schummel-Arsenal: Walkie-Talkies, Ferngläser und Zeichnen
Um Prüfungen zu bestehen, müssen Daten über entfernte Tische hinweg ausgetauscht werden, ohne in das Sichtfeld der Lehrkraft zu geraten. Spieler können Lösungsbögen aus versteckten Quellen beschaffen, bei fleißigen NPC-Klassenkameraden spicken oder im Raum verteilte Lösungen aufsammeln.
| Ausrüstung / Aktion | Primäre Funktion im Klassenraum | Detailinformationen |
|---|---|---|
| Walkie-Talkies | Zwei-Wege-Audioübertragung über lange Tischreihen | Ermöglicht direkte Sprachkommunikation, ohne laut in den Raum zu sprechen |
| Handys | Elektronischer Datenaustausch | Überträgt Antworten digital zwischen Teammitgliedern |
| Ferngläser | Fernaufklärung | Dient dazu, Lösungen aus der Ferne zu erkennen und mit dem Team zu teilen |
| Physische Schulbücher | Fachspezifische Lösungen (z. B. Zoologie, Meeresbiologie) | Können in Schließfächern deponiert, eingesteckt oder über Tische geworfen werden |
| Blasrohr-Stift | Lehrkraft-Ausschaltung | Feuert Betäubungspfeile ab, um die Lehrkraft vorübergehend schlafen zu legen |
| Freies Zeichnen | Notizen, Morsecode oder Skizzen | Funktioniert auf Papierbögen, Wänden, Tischen und den Gesichtern anderer Spieler |
| Papierkugeln | Tragbare Nachrichtenübermittlung | Werden entfaltet, um Notizen zu lesen, oder zusammengeknüllt durch die Gänge geworfen |
Freies Zeichnen erlaubt es Spielern, Diagramme zu skizzieren oder konkrete Antworten auf lose Blätter zu schreiben, bevor sie zu werfbaren Papierkugeln geformt werden. Ist das Papier knapp, können Spieler direkt auf Oberflächen im Raum, Tische oder die Gesichter von Mitschülern schreiben, um Fragennummern zu übermitteln.
Fesseln und der Trichter der Schande
Beim Schummeln erwischt zu werden, führt nicht zum sofortigen Scheitern der Mission, sondern zieht direkte physische Strafen nach sich. Die Lehrkraft verfügt über tödliche Treffsicherheit mit Tafelschwämmen und schleudert sie gezielt auf Schüler, die aufstehen oder verbotene Gegenstände im offenen Sichtfeld werfen.
Das Ansammeln von Verweisen oder das Auslösen von Alarmen führt zu physischen Disziplinarmaßnahmen:
- Der Trichter der Schande: Ein umfunktionierter Hunde-Halskragen, der unartigen Schülern als Bestrafung angelegt wird.
- Körperliche Fesseln: Mechanische Behinderungen, die das weitere Schummeln erheblich erschweren.
- Schreibtisch-Beschlagnahmungen: Die Lehrkraft konfisziert offen herumliegende Schulbücher, umherfliegende Notizen oder Spickzettel auf der Tischoberfläche.
Schüler können hinter Säulen in die Hocke gehen, unter Bibliothekstischen abtauchen oder warten, bis die Patrouillenroute der Lehrkraft abgewandt ist, um an den Sichtkegeln vorbeizuschlüpfen.
Der Flur-Hub und Charakter-Accessoires
Zwischen den Prüfungseinheiten ziehen sich die Spieler in den Schulflur zurück, um durchzuatmen und sich auf das nächste Schulfach vorzubereiten. Der Flur dient als interaktiver Hub, in dem Teams Spielmechaniken ausprobieren und sich zwischen den nervenaufreibenden Runden auflockern können.
Zu den verfügbaren Aktivitäten im Flur gehören:
- Basketball spielen
- Basebälle werfen
- Schulstatuen mit individuellem Graffiti verzieren
- Auf Schließfächer zugreifen, um Bücher und Werkzeuge für anstehende Tests bereitzustellen
Das Bestehen von Prüfungen schaltet kosmetische Gegenstände frei, die über Spielsitzungen hinweg erhalten bleiben. In den Umkleideräumen können die Schüler an Spiegeln Hauttöne anpassen, Brillen aufsetzen, ausgefallene Frisuren wählen und neue Outfits freischalten, um zu zeigen, wer die Klasse zum Abschluss geführt hat.
Ankündigungstrailer und PC-Systemanforderungen
Der offizielle Ankündigungstrailer feierte am 24. August 2026 Premiere und präsentierte die 90er-Jahre-Klassenzimmer-Ästhetik des Spiels sowie hektische Multiplayer-Schummel-Sequenzen. DESTINYbit und Pretty Soon haben den offiziellen Steam-Release für den 29. Oktober 2026 angesetzt.
Das Spiel läuft auf herkömmlicher PC-Hardware, wobei ein funktionierendes Mikrofon für die vollständige Kommunikation und die Stealth-Mechaniken empfohlen wird.
| Hardware-Komponente | Mindestanforderung | Empfohlene Anforderung |
|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 (64-Bit) | Windows 11 (64-Bit) |
| Prozessor | Intel Core i7-3820 oder gleichwertig | AMD Ryzen 9 3900XT oder gleichwertig |
| Arbeitsspeicher | 8 GB RAM | 8 GB RAM |
| Grafikkarte | Nvidia GeForce GTX 970 oder gleichwertig | Nvidia GeForce RTX 3060 oder gleichwertig |
| DirectX-Version | Version 11 | Version 12 |
| Speicherplatz | 2 GB verfügbarer Speicherplatz | 2 GB verfügbarer Speicherplatz |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann man Finals Week alleine spielen?
Ja, die offizielle Steam-Funktionsliste führt neben dem Mehrspieler- und Online-Koop-Modus auch einen Einzelspielermodus auf. Einzelspieler müssen das Beschaffen von Antworten, das Holen von Lehrbüchern und das Ausweichen vor der Lehrkraft ohne Unterstützung von Teammitgliedern bewältigen.
Was passiert, wenn ein Spieler beim Schummeln erwischt wird?
Die Klasse funktioniert nach einem Schicksalsgemeinschafts-Prinzip, bei dem alle gemeinsam bestehen oder gemeinsam durchfallen. Das Erwischtwerden führt zu Tadeln, fliegenden Schwämmen und Strafen wie dem Trichter der Schande. Dadurch steigt das Risiko des Nichtbestehens der gesamten Klasse drastisch, falls die geforderte Mindestnote vor Ablauf der Zeit nicht erreicht wird.
Alarmiert das Sprechen über Voice-Chat die Lehrkraft?
Ja, die KI der Lehrkraft erfasst die Umgebungslautstärke über die Mikrofone der Spieler. Lautes Sprechen während einer nahegelegenen Patrouille lässt die Argwohnsanzeige rot aufleuchten, weshalb Push-to-Talk-Einstellungen oder eine sorgfältige Mikrofon-Kalibrierung dringend erforderlich sind.








